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Kipptisch-Untersuchung
Eine Kipptisch-Untersuchung wird zur Abklärung von wiederholt auftretenden Ohnmachtsanfällen durchgeführt. Die Untersuchung wird im Herzkatheterlabor Nymphenburg im Krankenhaus III Orden ambulant durchgeführt. Die/der zu Untersuchende liegt auf dem Kipptisch. Es wird ein 12-Kanal EKG angelegt und der Blutdruck wird alle 2-3 Minuten automatisch gemessen. Eine dünne Kanüle wird in eine Vene des rechten Arms gelegt. Nach einer Ruhephase von ca. 20 Minuten wird der Tisch fast aufrecht gekippt. Gurte um Brust, Bauch und Beine halten die/den Patientin/en, falls ein Ohnmachtsanfall auftritt. Durch die aufrechte Körperhaltung unter fortlaufender EKG- und Blutdruckkontrolle können Kreislaufstörungen als Ursache für Ohnmachtsanfälle diagnostiziert werden.